The many faces of...

"The many faces of..."

Kosovo International Theatre Festival, 2009: Lecture Demonstration

Kosovo International Theatre Festival, 2009: Lecture Demonstration

Kosovo International Theatre Festival, 2009: Get that body moving again!

Kosovo International Theatre Festival, 2009: "Get that body moving again!"

Kosovo International Theatre Festival, 2009: Without a word

Kosovo International Theatre Festival, 2009: "Without a word"

Body Language

Body Language

Kosovo International Theatre Festival, 2009: Lecture Demonstration

Kosovo International Theatre Festival, 2009: Lecture Demonstration

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Firmen deren Mitarbeiter an Hans Echnaton Schanos Seminaren teilgenommen haben:



Kein Leeres (Vor-) Wort


Mitte der sechziger Jahre, als Mitglied des damals weltberühmten "Living Theatre of New York", lernte ich das Theater von der Rampe weg auf die Straße zu tragen, um die Realität nicht nur zu spielen, sondern mit allen Sinnen spürbar zu machen und sie dadurch mitzugestalten. Bereits vielseitig geschult in östlichen und westlichen Bühnen- und Körperarbeittraditionen und nach ungefähr 1400 Auftritten in Theatern in 17 Ländern und in sechs verschiedenen Sprachen, inklusive Radio-, TV- und Filmarbeit, wuchs in mir das Bedürfnis nach einer neuen, vielleicht noch wirksameren Tätigkeit.

Vorbilder waren damals noch genug vorhanden. Das Theater ermöglichte es mir, zu meiner eigenen Fortbildung, persönlichen Kontakt mit einer Anzahl von namhaften Denkern, Künstlern und Wissenschaftern und ihrer Arbeit zu pflegen. So war es ganz natürlich, daß deren enormer Beitrag zum Wissen und zur Kultur unserer Zeit auch in mir Früchte zu tragen begann. R.Buckminster Fuller's "Synergetics" fanden ebenso schnell ihren Anwendungsbereich in der "Interdependenten Kette der Originationen" meiner interdisziplinären Projekte, wie das Denken und die Arbeiten von Paul Goodman, R.D. Laing, Herbert Marcuse, Marshall Mc. Luhan, Alan Watts und Roy Walford, um nur einige wenige der damaligen "Riesen, auf deren Schultern wir auch noch in Zukunft stehen werden", beim Namen nennen zu dürfen. Nicht zu vergessen Julian Beck und Judith Malina, die Gründer und Leiter des „Living Theatre“ und Steve Ben Israel und Nona Howard, zwei Mitglieder der Truppe, denen ich alle bekannten Begriffe überschreitend dankbar bin, für ihren Beitrag zu meiner Ausbildung.

Ich fuhr fort, alle meine bisherigen Erfahrungen und das hierbei Gelernte so gut wie möglich, systematisch aufzuarbeiten und es in persönlichen Methoden und Techniken anzulegen. Ziel war es, interdisziplinäre Modelle zu schaffen, aus denen vielleicht die verschiedensten Menschen, individuell und gemeinsam, den größtmöglichen Nutzen ziehen könnten. So gelang es mir dann auch in den siebziger und achtziger Jahren, nicht nur im rein kulturellen Bereich tätig zu bleiben, sondern meine Arbeit darüber hinaus auch noch in mehreren großen und in unzähligen kleinen, aber nicht minder bedeutenden Projekten in Wissenschaft, Landwirtschaft, Wirtschaft, Politik, und Sport, einzubinden.

1984, nach einer gelungenen Aufführung von Goethes "Faust", am Caravan of Dreams Theatre in Fort Worth, Texas, in der ich die Ehre hatte, den von allem und nichts überzeugten Doktor selbst darzustellen, wurden mir die Grenzen einer, nur auf der Bühne und im Gemüt der Zuschauer stattfindender Vorstellung, wieder einmal aufs Deutlichste bewußt. Ein baumlanger Texaner stiefelte seinen Weg durch das Gedränge beim Empfang nach der Premiere auf mich zu und deklarierte: "Ganz toll wie Sie das gemacht haben. Yes Sir! Ich habe gelacht und ich habe geweint. Ich habe Ihnen alles geglaubt. Sogar wie Sie dem Teufel die Schuld für den Tod dieses Burschen gegeben haben, obwohl ich genau gesehen habe, daß Sie ihn selbst in die Klinge laufen ließen. Ich wünschte, Sie könnten meinen Angestellten beibringen ihre Arbeit so ehrlich zu verrichten, wie ich Sie das heute abend habe tun sehen." Mancher Schauspieler würde sich über so ein Kompliment wohl nur freuen. Für mich war das aber zugleich eine Herausforderung. Und wieder einmal wollte ich den Leuten meine eigenen Fähigkeiten nicht nur mehr vorführen oder spüren lassen, sondern all denen die es sich wünschten, auch das polierte Handwerkszeug zur Verfügung stellen, mit dem sie ihre eigene Authentizität und volle Ausdruckskraft erlangen könnten. Und dies nicht nur auf irgendeiner Bühne, sondern in ihrem eigenen Leben überhaupt.


"Die Kunst des Ausatmens", Sibylle Fritsch, Profil/45/Vienna, Nov.7.1994, "Das Auftreten verbessern", Börsenkurier/31/ Vienna, August 3. 1995, "Wie sich Politiker Verkaufen", Wirtschaftsblatt, Vienna, November 30. 1995, "Souveränes Auftreten", Wirtschaftsblatt, Vienna, February 17. 1996.







Meine Sprache auf der Bühne des Lebens


Die geistige und körperliche Basis für ein authentisches Auftreten und eine wirksame Rhetorik


Voll aus sich herausgehen zu können, ohne dabei den Überblick zu verlieren, bedarf einiger Übung. In dynamischer Atmosphäre, erproben Sie das nötige Handwerkszeug für ein durchschlagskräftiges und dennoch einfühlsames, sinnstiftendes Auftreten im zwischenmenschlichen Bereich und vor großem Publikum.
Körpersprache und Rhetorik, stimmliche Qualität und Ausdruckskraft, inhaltliche Entscheidungen, Präsentation und die daraus entstehenden Resultate, obliegen alle den höheren Ordnungsprinzipien der Wahrnehmung und Selbstinitiative. Diese entstehen im zentralen Nervensystem, aus einer Synthese der von den Sinnen gelieferten Informationen, den angenommenen Glaubensmustern und den Impulsen des kollektiven Unbewußten.


In den Übungen der "Kunst des Ausatmens" beleben Sie durch 140 bewußte Atemzüge ihr gesamtes zentrales Nervensystem, erlangen innere Ruhe, koordinieren Ihre Sinne und schöpfen dabei aus der originalen, unersetzlichen, immerwährenden, eigenen Kraft. Im Körpersprachentraining setzen Sie innere Authentizität, persönlichen Gefühlston, Atmung, Haltung, Blick und Dynamik in Aktion und sehen wie Intentionen den Gesamteindruck bestimmen. Beim Stimmtraining lernen Sie Ihre Stimme als Instrument einzusetzen, trainieren die Sprechmuskulatur und üben Aussprache nach modernsten, wissenschaftlichen Erkenntnissen.
Die Anwendung der in Folge erarbeiteten Präsentationstechnik in persönlichen Kurzvorträgen mit anschließender Analyse, ermöglicht Ihnen zusätzlich noch einen dynamischen, neuen Einstieg zu den Themen Ihrer Wahl.


Seminarziele


Sofortiges Überwinden persönlicher, entwicklungsbehindernder Hemmschwellen

Optimieren der körpereigenen Voraussetzungen für ein selbstsicheres, wirksames Auftreten

Die vielen einzelnen, perzeptiven und kommunikativen Fähigkeiten einer Person auszubilden, bis diese sie, in einer gesamtheitlichenTechnik, direkt anwenden kann

Erkennen und zielbewußte Einbindung förmlicher, inhaltlicher und technischer Basiszusammenhänge in eine erfolgreiche Präsentation

Individuelle, unternehmensspezifische Problemlösung im kommunikativen Bereich


Seminarinhalte


Aktion und Rhythmus im Raum
Natürliche Koordination von Atem, Herzschlag und Bewegung
Wahrnehmung und Selbstinitiative
Innere Authentizität und Glaubwürdigkeit
Körpersprache, Mimik und Gestik
Die Stimme als Instrument
Überwindung von Hemmschwellen
Die Freie Rede
Spontane Communitas
Vorbereitung, Zielsetzung, Form, Inhalt und Technik einer Präsentation
Rhetorikmodelle
Wie man sich spielerisch in Szene setzt


Seminarmethoden


Vortrag, intensive, jedoch von allen Teilnehmern leicht durchzuführende Körper- und Stimmübungen, individuelle Auftritte, persönliche Kurzpräsentationen, rollenspielender Teilnehmerkreis, allgemeine Diskussion, Feedback.



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